Baufinanzierung leicht gemacht
Bevor man ein konkretes Eigenheim im Blick hat, welches man zu kaufen gedenkt: Es gibt da strategische Vorüberlegungen, die zur optimalen Vorbereitung eines derartigen Unterfangens unvermeidbar sind. Sicherlich ist es der erste Schritt vieler, einen Kreditvergleich durchzuführen. Doch ist es ohne Zweifel klar, dass man eine zukünftige Eigenimmobilie fremdfinanzieren sollte? In fünf Richtungen führt zunächst das vorausschauende Denken, um eine unbedingt günstige Baufinanzierung für den eigenen und persönlichen Einzelfall herauszufinden, als da wären:
a) Ist eigenes Eigenkapital vorhanden? Wenn ja, wie viel? b) Erwirtschaftet man monatlich einen Geldfluss, der die Raten für einen Baukredit mehr als nur abdecken würde? c) Wie ist es mit der Schufa? Ist man dieser deutschen Prüfgesellschaft gegenüber noch ein unbeschriebenes Blatt?
d) Was hat die Immobilie, die man zu kaufen andenkt, an Besonderheiten, Mängel, was für zusätzliche Aufwendungen sind gerade bei einem bestimmten Objekt noch zu bewerkstelligen?
Man werde sich über das eigene Vermögen klar - und analysiere seine Bonität
a) Man sollte den Kauf eines Eigenheims mindestens zu einem Fünftel aus eigenen Ressourcen absichern - ohne jedoch nach einem solchen Schritt schlichtweg nichts mehr zu haben. Mindestens die drei- bis sechsfache Geldmenge eines Monatsgehalts sollte unbedingt angespart bleiben; zusätzlich sollten noch plötzliche Ereignisse (wie ein Autoschaden etwa) ebenfalls abgedeckt bleiben, auch nachdem man den eigenen Teil zum eigenen Heim hinzugefügt hat. Genau dies kann die Auskunft sein, die ein kostenloser Tilgungsrechner erbringt: Steuert man eigenes Vermögen hinzu, so wird man weit weniger an Zinsen zahlen. Dies bleibt obendrein so lange sicher, wie
b) monatliche Geldein- und -ausgänge in einem vertretbaren Rahmen bleiben, der dem Hauptverdiener selbst (und auch dessen Familie) vertretbaren Spielraum und ein erträgliches Alltagsleben trotz Hauskauf erwirtschaftet.
c) Welche Informationen gibt die Schufa über einen Kreditnehmer in spe möglicherweise an Banken weiter? Sind Handyverträge im Spiel, Ratenvereinbarungen oder andere Einträge, die im Zweifel - wenn auch unberechtigt - gegen den Einzelnen ausgelegt werden könnten und so einen auch teilweise fremdfinanzierten Hauskauf unmöglich machen? Eine Selbstauskunft steht sicherlich hier allem voran.
Man betrachte sämtliche Kosten - und mögliche Hilfen
Bei Neubauten verlangt der Notar 1,5 Prozent dessen, was als gesamter Kaufpreis noch vereinbart wird, bereits als Bearbeitungsgebühr. Für die Grunderwerbssteuer gelten 3,5 Prozent an dieser Stelle und bei gebrauchten Objekten ist ebenfalls der Makler beteiligt. All dies - und die anderen Kosten - können bei staatlichen Förderungsinstitutionen geltend gemacht werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beispielsweise kann Förderungen genehmigen. Oder es ist das althergebrachte Modell des Bausparvertrags.